Der Kopfschmerz vom Spannungstyp ist die am häufigsten vorkommende Kopfschmerzform. Nicht wenige Menschen, die von dieser Kopfschmerzart betroffen sind, gehen nicht zum Arzt oder suchen sich Hilfe. Die Kopfschmerzepisoden dauern manchmal Minuten, manchmal Tage. Charakteristisch ist ein Schmerz, der häufig vom Nacken ausgeht und sich über den gesamten Kopf ausdehnen kann. Die genauen Ursachen sind oft nicht bekannt. Sowohl muskuläre als auch stressbedingte Anspannung können einen solchen Kopfschmerz verursachen.


Bereits Kinder leiden zunehmend unter dieser Kopfschmerzform. Insbesondere im mittleren Lebensalter ist der Kopfschmerz vom Spannungstyp, auch Spannungskopfschmerz genannt, recht häufig und Betroffene erleben durch wiederkehrende Schmerzen eine Einschränkung ihrer Lebensqualität.

Viele Menschen behandeln ihren Kopfschmerz selbst, indem sie frei verkäufliche Schmerzmedikamente einnnehmen. Dadurch besteht einerseits die Gefahr einer Chronifizierung und zum anderen kann es durch die Einnahme der Schmerzmittel zu gefährlichen Nebenwirkungen oder Komplikationen kommen.

Insbesondere bei einem langjährigen Verlauf und bei Kindern ist es daher von großer Bedeutung, die Medikamenteneinnahme in Absprache mit einer Ärztin/einem Arzt vorzunehmen. Schon vom ersten Auftreten der Kopfschmerzen an sollten Betroffene von den Möglichkeiten der nicht-medikamentösen Therapie erfahren. Ziel dieser Therapie ist eine Stärkung des körpereigenen Schmerzabwehrsystems. Regelmäßiges körperliches Ausdauertraining, das Erlernen von Entspannungsverfahren und ein verbesserter Umgang mit alltäglichen Stressfaktoren sind wesentliche Bestandteile dieser Therapie.

Mit Hilfe von Biofeedback kann eine Verbesserung der allgemeinen Entspannungsfähigkeit erreicht werden.

Die Behandlung in der Berolina Klinik bietet genau diese Therapiebausteine an. Ziel der sich gegenseitig ergänzenden Verfahren ist eine verbesserte Information und ein positiver Umgang mit dem Kopfschmerz. Der Kopfschmerz vom Spannungstyp spricht oftmals sehr gut auf nicht-medikamentöse Behandlung an.

Wenn eine medikamentöse Behandlung bereits erfolgt oder wenn eine solche notwendig erscheint, werden Patient*innen in unserer Abteilung fachärztlich beraten und auf eine optimale Medikation eingestellt.